Die Nordlichter wecken sowohl wissenschaftliche Neugier als auch Staunen und erhellen die arktische Nacht mit Farben und Mythen.
Die Nordlichter wecken sowohl wissenschaftliche Neugier als auch Staunen und erhellen die arktische Nacht mit Farben und Mythen.

Für einige ist das Nordlicht eine naturwissenschaftliche Faszination. Andere erfreuen sich einfach an den farbenfrohen Flammen, die im Dunkel der Nacht über den Himmel tanzen. Und wieder andere sehen die mythische Bedeutung, z. B. die Kriegerinnen Odins bei ihrem wilden Ritt über den Himmel.
Mit dem Nordlicht demonstriert der Kosmos seine Kräfte in einem imponierenden Tanz am Himmel.

Nur an wenigen anderen Orten der Welt kann man das Nordlicht besser erleben als in Nordnorwegen. An den Polen der Erde findet sich die sogenannte Nordlichtglorie, die sich wie ein schimmerndes Band über die Winterreisen von Havila Voyages erstreckt.
Die meisten und intensivsten Nordlichter gibt es im späten Herbst und frühen Frühjahr. Oktober, Februar und März sind die besten Monate, um das Nordlicht zu beobachten. Bei gutem Wetter und in absoluter Dunkelheit können Sie das Nordlicht während der gesamten Reise entlang der norwegischen Küste erleben.
Ob Sie nun an Deck stehen und beinahe die Himmelskräfte spüren können oder entspannt und gemütlich in der Observation Lounge sitzen und das Farbenspiel durch das Panoramadach beobachten – das Nordlicht ist ein Erlebnis, das Sie nie vergessen werden.
Die Nordlichter zu erleben ist das i-Tüpfelchen jeder Norwegenreise, und wir sind so überzeugt, dass Sie dieses spektakuläre Naturphänomen auf Ihrer Reise sehen werden, dass wir Ihnen ein Versprechen geben: Sollten die Lichter nicht erscheinen, geht Ihre nächste Reise auf uns – völlig kostenlos.
Vom 1. Oktober bis 31. März können Sie mit uns auf der 12-tägigen Rundreise in See stechen – und wir versprechen, dass das magische Nordlicht sich zeigen wird. Sollte sich die Natur jedoch zieren und die Lichter Ihren Himmel auf dieser Reise nicht erhellen, erhalten Sie von uns kostenlos eine 6- oder 7-tägige Reise. Sie haben die Wahl: Fahren Sie nordgehend auf unserer Reise „Voyage North“ von Bergen nach Kirkenes oder südgehend auf unserer Reise „Voyage South“ von Kirkenes nach Bergen. So stellen wir sicher, dass Sie Ihren ganz persönlichen Nordlicht-Moment erleben – ganz gleich, was passiert.

Die Nordlichter beginnen tief im Inneren der Sonne. Wasserstoffkerne verschmelzen und setzen Energie frei, die Hunderttausende von Jahren braucht, um sich immer weiter nach außen zu bewegen. Diese Energie verlässt die Sonne als das Licht, das wir sehen, aber auch in Form von Teilchen.

Dieser Strom von Teilchen wird auch Sonnenwind genannt. Einige dieser Teilchen im Sonnenwind schaffen es, in das Magnetfeld der Erde und in die Erdatmosphäre einzudringen und stoßen dort mit Sauerstoff und Stickstoff zusammen. Bei diesen Kollisionen wird Energie freigesetzt – die wir als Nordlichter sehen. Die Magnetfelder rund um die Erdpolen sorgen dafür, dass die Nordlichter in den Polarregionen auftreten. Deshalb kann man auch das „Zwilling“ der Nordlichter, die Südlichter, im Gebiet rund um die Antarktis sehen. Die Zusammensetzung und Dichte der Atmosphäre sowie die Höhe tragen dazu bei, die Farben der Nordlichter zu bestimmen. Das intensive grüne Licht tritt in Höhen von 120–180 Kilometern und darüber auf. Nordlichter in größeren Höhen erscheinen rot, während blaue und violette Nordlichter meist unterhalb von 120 Kilometern zu sehen sind.
Damit man Nordlichter sehen kann, muss es dunkel und wolkenfrei sein. Im Sommerhalbjahr sind die Nächte in Norwegen hell und im weiten Norden scheint die Sonne rund um die Uhr. Daher ist das Nordlicht nur im Winter zu sehen.
Die meisten Nordlichter gibt es im späten Herbst und im frühen Frühjahr. Oktober, Februar und März sind die besten Monate, um das Nordlicht zu beobachten, aber bei gutem Wetter können Sie das himmlische Feuerwerk im ganzen Winter sehen. Das Nordlicht ist meistens in den Stunden vor und nach Mitternacht zu sehen und leuchtet dann im intensivsten. Aufgrund der Erdrotation liegen zwischen den intensivsten Nordlichtern etwa 27 Tage.
Obwohl die Naturwissenschaft inzwischen viele Rätsel rund um das Nordlicht lösen konnte, lassen wir uns auch heute noch von der Mystik dieses Feuerwerks am Himmel faszinieren. Schon in früheren Zeiten war das Nordlicht Auslöser für viele Mythen und Aberglaube. Der lateinische Name für das Nordlicht lautet aurora borealis. In der griechisch-römischen Mythologie ist Aurora, die Morgenröte, die Schwester der Sonne und des Mondes.
Wie die Griechen glaubten auch die Römer, dass das Nordlicht Aurora sei, die mit ihrem Wagen über den Himmel fuhr, um ihre Schwestern zu warnen, dass der Tag gekommen war. Die Samen haben viele eigene Erzählungen über das Nordlicht. Eine von ihnen besagt, dass das Nordlicht die Seelen der Toten sei und dass man deswegen nicht darüber sprechen darf. An vielen Orten fürchteten sich die Menschen davor, dass das Nordlicht ihre Kinder entführt und Kinder durften nicht nach draußen, wenn am Himmel das Nordlicht erschien. Diese Vorstellung kann von den Legenden stammen, die besagen, dass das Nordlicht tote Jungfrauen waren, die auf ihrer Suche nach Kindern über den Himmel fuhren.

Der Sommer in Nordnorwegen ist geprägt von hellen Nächten und der Mitternachtssonne.
Erscheint auf Ihrer Rundreise kein Nordlicht, erhalten Sie eine zweite Reise kostenlos.
Der Prophet Esekiel erzählt in der Bibel von einem Sturm, der wie ein großes und flammendes Feuer von Norden kam. Eine andere Erzählung über das Nordlicht stammt aus der nordischen Mythologie. Odin ist der bedeutendste Gott im nordischen Glauben. Er residiert in Walhalla, dem „Himmel“ der Wikinger. Dort gab es auch Walküren, Kriegerinnen in Rüstungen mit Speeren und Schildern. Die Wikinger glaubten, dass das Nordlicht der Schein der Rüstungen dieser Walküren war, wenn sie über den Himmel fuhren und nach neuen Kriegern für Odin und Walhalla suchten.
Die ältesten Erzählungen, von denen wir heute wissen, sind über 4000 Jahre alt und kommen aus China. Eine Erzählung handelt von feuerspeienden Drachen am Himmel. Eine andere von der Mutter des Kaisers, die ein flammendes Himmelslicht sah, bevor sie schwanger wurde. Und so wurde nicht nur ein Kaiser geboren, sondern auch der Mythos darüber, dass Kinder, die unter dem Nordlicht empfangen wurden, schön, intelligent und glücklich sind. (http://site.uit.no/spaceweather/aurora-borealis)

Sowohl mit einer Kamera als auch mit einem guten Smartphone können Sie gute Fotos vom Nordlicht machen. Wie bei jeder Aufnahme geht es nicht allein um die Einstellung der Kamera, sondern auch um die Komposition des Bildes. Viele mögen denken, dass man die Kamera nur in den Himmel richten muss, um ein gutes Foto vom Nordlicht zu machen, aber meistens werden die Aufnahmen noch beeindruckender, wenn man die Landschaft oder ein anderes Element mit aufs Bild nimmt.
Wenn Sie eine Fotokamera verwenden, ist ein Stativ ein nützliches und nahezu unumgängliches Hilfsmittel. Sie brauchen etwas Licht als Unterstützung, um das Nordlicht an einem ansonsten nachtschwarzen Himmel und über einer dunklen Landschaft fotografieren zu können. Daher muss die Aufnahme mehrere Sekunden belichtet werden.
Wenn Sie kein Stativ haben, setzen Sie die Kamera auf einen festen Untergrund und nutzen Sie den Selbstauslöser. Zudem sollte die Kamera auf eine große Blende und hohe Lichtempfindlichkeit eingestellt sein. In der Regel wird empfohlen, 3200 ISO zu verwenden. Bei Mondschein und in einer verschneiten Landschaft kann es sein, dass eine geringere Lichtempfindlichkeit ausreicht, aber versuchen Sie es zunächst mit 3200 ISO. Mit einer Stirnlampe haben Sie etwas Licht bei der Arbeit. Und natürlich sollten Sie warme Schuhe und Kleidung anziehen. Das Fotografieren des Nordlichts kann ein kaltes Erlebnis sein.

Smartphone
Auch beim Smartphone ist die Belichtungszeit entscheidend. Sie sollten auch bei einem Smartphone ein Stativ verwenden, aber mit neuen, modernen Telefonen mit einem guten Bildstabilisator können Sie selbst dann gestochen scharfe Aufnahmen machen, wenn Sie das Telefon während einer Belichtungsdauer von mehreren Sekunden in der Hand halten.
Versuchen Sie, Ihr Smartphone auf einen festen Untergrund zu stellen. Stellen Sie die Kamera auf manuelle oder Pro-Einstellungen und eine hohe Belichtungszeit und ISO ein. Probieren Sie einfach ein bisschen aus, wie intensiv das Nordlicht leuchtet und ob Sie eventuell noch andere Lichtquellen im Bild haben.
Stellen Sie den Fokus auf „Berge“, also unendlich ein und verwenden Sie den Selbstauslöser. So vermeiden Sie, dass Sie das Telefon bewegen, wenn Sie den Auslöser drücken. Wenn Sie nicht ganz so geübt sind, versuchen Sie es mit der Automatik-Einstellung. Sie müssen einfach ein bisschen ausprobieren.
Moderne Smartphones beeindrucken häufig mit ihrer Bildqualität. Unabhängig davon, ob es Ihnen gelingt, das Nordlicht auf einem elektronischen Speichermedium festzuhalten oder nicht, wird das polare Himmelsfeuer, das über den Himmel tanzt, zu Ihren Erinnerungen der schönsten Seereise der Welt zählen.

Die Polarnacht bringt wochenlang blaues Licht, farbenprächtige Himmel und arktische Magie.